Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
108
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einflößte. Die dadurch zum Unwillen ge-reihten Edellcute beschuldigten die KöniginBona, daß sie ihren Prinzen mit Noxsatzschlecht erziehe, um desto eher selbst regierenzu können; ja sie sollte sogar zwey Ge-mahlinnen ihres Sohnes schon vergiftethaben. Auch verleitete sie ihren Gemahlzu einem großen Aufwände. Indessen behieltdieser doch noch Geld genug übrig, um dieverpfändeten Domäncngürhcr wieder einzu-lösen, viele Festungen und Kirchen neu zubauen oder auszubessern, Sclavcn loszukau-fen, Türken und Tataren zu befriedigen.Die Einkünfte des polnischen Reiches wurdenaber beträchtlich vermehrt, als, nach demAussterben der Herzoge von Masovicn (1526)dieses Land mit Großpolcn vereinigt wurde.

ttm eben diese Zeit verwandelte sich dasdem volnischen Reiche lehnbare Gcbicth desdeutschen Ordens in ein Hcrzogthum. Seitdem thorncr Frieden war Prenssen getheilt.Westpreusie» machte zwar eine polnisch?Provinz aus, aber sie war mit dem übrigenPolen noch nicht vereinigt. Einer völligenEinverleibung arbeiteten am meisten die

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