Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
106
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Kasimir hinterließ (1492) fünf Söhne.Der älteste Johann I (Albrecht) erbte diepolnische Krone; der zwevtc Wladislaw warKönig von Ungern nnd Böhmen, und derdritte Alexander erhielt das Großhcrzog-thum Lithauen. ?lls der erste (1501) seinLeben ohne männliche Erben beschloß, wähl-ten die Polen den Alexander zu ihrem Kö-nige. Polen lind Lithauen wurden hierdurchauf immer vereinigt. Aber auch Alexanderregierte nicht lange (st. 1506). Wie ereben auf dem Todbette lag, schleppten diekrimischen Tataren gegen hundert tausendMenschen mit fort; einen Thcil derselbennahm ihnen aber der brave Michael Glinskywieder ab.

Nun kam Sicgmund I an die Reihe.Das Wahlrecht der Stände wurde immerMehr befestigt. Sein Bruder Wladislawhatte ihm als Könige von Böhmen (1501)die schlcsischen Fürstenthümer Troppau undGlogau, und hernach (1501) die Oberlan-deshauptmannschaft über ganz Schlesien unddie Lausitz ertheilt. Siegmund verdientedieses Glück wegen seines Eifers, die Wohl-fahrt