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Doch Siegmund hielt seil» gegebenesVersprechen nicht lange, und er ließ ausPolen Kricgsvolk kommen, um zur Beobach-tung desselben desto weniger gezwungen zuseim. Die Katholiken, die er mitgebrachthatte, beleidigten und drückten die Lutheranerselbst in den Kirchen, und bcy dem Gottes-dienst. Es wurden sogar katholische Geist-liche angestellt. Aber Siegmund wünschteseiner mannlichen Nachkommenschaft von denschwedischen Standen das Recht der- Thron-folge zugesichert zu sehen; daher unterschrieber, ehe er Schweden verließ, eine neueRcligisnSversichcrung. Da er aber in dievon dem Herzogs Karl vorgeschlagene Ne-gierungsverwaltung nicht einwilligen wollte,so befand sich diese so lange in Verwirrung,bis sich der Herzog Karl mit dem Reichs-rathe deswegen vereinigte.
Siegmund wollte Schweden, von Polenaus, regieren. Daher war ihm die Reichs-Versammlung, die-der Herzog Karl (5595Oct.) nach Süderkbping berief, gar nichtwillkommen. Aber diese betraf auch Haupt-sachlich die Sicherheit der schwedischen Kirche,
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