Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
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seines Sohnes etwas widerführe. „Sosagte Erich, „so vergebt uns niemahls, undihr müht also eben das Schicksal haben":Sogleich gab er dem Schloßvoigt Befehl,am folgenden Tage (25. May) sowohl denalten Grafen, als nocb einige andre vonden Verhafteten, ermorden zu lassen. Die:scr Befehl wurde so vollzogen, daß dieTobten acht Tage hintereinander in ihremBlute, und noch eben so lange in einemKeller verborgen, lagen, che ihre in derStadt befindlichen Verwandten davon Nach-richt bekamen. Pchrson hielt diese Verschwie-genheit für nüthig, um Zeit zu gewinnen,damit er dem Morde ein rechtliches Ansehngeben könnte. Er berichtete der Neichsvcr-sammlung die schrecklichsten Verbrechen,welche die Ermordeten begangen haben soll-ten, und die NeichSstände ließen sich, thcilsdurch Drohungen, thcils durch geheimesZureden, bewegen, das von ihm aufgestellteTodcsurthcil zu unterschreiben, und dieunschuldig ermordeten für Rcichsverratherzu erklären.

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