das Gefängnis, und nennte ihn im Toneder Erbitterung einen Verräthcr. Sture,der, eben in einem Gebethbuche lesend, einesolche Erscheinung nickt vennuthct hotte,bath, uns den Knicen liegend, den König,ihn für einen treue» ttmerthanen zu halten,als ihn derselbe mit einem Dolche durch denArm stach. Sture küßte den Dolch, den erselbst aus der Wunde gezogen hatte, undgab ihm dem Könige wieder, und der wahn-sinnige Wstthrich wurde durch das ruhigeVenehmen des unglücklichen Gefangnen ineine solche Hitze versetzt, daß er ihm nichtnur selbst eine zwente Wunde benbrachte,sondern daß er auch die Ermordung desselbenvon seinem Kammerdiener, in seiner Gegen-wart , vollenden ließ. Von hier gicng ersogleich zu dem Vater des Ermordeten, denalten Grafen Swantc Sture, küßte ihnfreundschaftlich, und beklagte seine harteBehandlung. Dabey bath er ihn, das, waser ihm gcthan hätte, um Gottes Willen zuverzeihen. Der alte, bis zu Thränengerührte Graf, sagte hierauf: er vergäbeihm, aber vor Gottes Richterstuhle sollte erihm verantwortlich werden, wenn dem Leben
sei-