Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
67
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ten, denen er (1565) die Bewerbung umdieselbe auftrug, hauptsächlich darauf zusehen, ob sie gesund, wohl gewachsen, schöngebildet, von angenehmen Sitten und Ge-bärden, nicht zu hager und schwach vonGliedern, nicht spöttisch, sondern von mun-term Umgange sc»; das Haar möchte allen«falls etwas schwarzlich scyn, wenn nur dieGesichtsfarbe schön blond und ungeschminktwäre. — Aber auch aus diesem Heyraths-Handel wurde nichts.

Wenn sich Erich für eine ordentliche Ver-mahlung nicht mit Beharrlichkeit geneigtfühlte, so war, ohne Zweifel der Umstand,daß er sich frühzeitig artige Mädchen zulegte,daran Schuld. Schon Key dem Tode seinesVaters hatte er sich mit einem solchen Mäd-chen, Agatha Pchr, versehen. Als er diese(1561) an einen Mann gebracht hatte, fielseine Neigung auf Katharine Mäns, einschönes Kammermädchen seiner Schwester,der Prinzessin Elisabeth, dessen Tugend demköniglichen Liebhaber einem harten Kampfverursachte, aber ihm ihren Werth vielleichtauch um so fühlbarer machte. Als sie ihmE 2 ei-