66
ben wollte, äusserst beleidigt. Vorzüglichkrünkte es ihn, das; Erich, wie er aus eini-gen Ausdrücken merkte, die Prinzessin,wen» sie ihm nicht gefallen würde, wiederzurückschicken wollte. Erichs Gesandter mußtedaher auf der Stelle des Landgrafen Stadtund Gcbicch verlassen. Erich that zwaralles, um den Landgrafen zu günstigemGesinnungen umzustimmen; er schickte einenGesandten nach dem andern; er lief, sogarschon den Ehevertrag aufsetzen; aber Philippblieb unbeweglich, und die liebenswürdigeChristiane ward die Gemahlin des HerzogsAdolf von Hollstcin, und dadurch, von müt-terlicher Seite, die Grosimutter des berühm-ten Gustav Adolfs. Der wunderliche Erichbetrieb feine Heyralhsangclcgcnhciten aberauch so wunderlich, daß sie unmöglich einenglücklichen Erfolg haben, konnten. Er maßdie Schönheit der Prinzessinnen, denen erseine Hand bestimmte, nach dem hohenIdeale, das er sich von der Königin Elisa-beth gemacht hatte. Als daher auch dielothringische Prinzessin Renata; eine Enke-lin Christians II, ein Gegenstand feinerHegrathsplanc wurde, befahl er den Gesand-ten,