Hätte Erich XIV das Glück gehabt,eine kluge Gemahlin zu bekommen, so würdevielleicht mancher trauriger Einfluß seinerLaune verhindert worden seun. Aber ErichsHcvrathsenlwürfe waren nicht vom Glückebegünstigt. Er gehörte zu der beträchtlichenZahl dcr Fürsten, die die Hand der Elisa-beth von England zu erhalten hofften. Nocham Ende des ersten Jahres seiner Regierung(1560 Dee.) schickte er eine ansehnlicheGesandtschaft nach England, welcher dcrElisabeth ein sehr zärtliches Schreiben über-reichte. Seine Lage, sagte er unter andern,wäre durch den Tod seines Vaters zweckgeändert worden, aber nicht das Gefühlseines Herzens; er zehre sich von einemTage zum andern ab, und er bathe siedaher recht dringend, seine Leiden durcheinen günstigen Entschluß zu endigen; erwürde, so lange sie unvcrhcyrathet wäre, undso lauge sie sich nicht bestimmt erklart hätte,sich nicht vermählen; hatte sie in Ansehungseines Betragens einige Bedenklichkeiten, sodürfe sie ja nur einige Männer, auf die siesich verlassen könne, an seinen Hof sendenu. s. w. Elisabeth antwortete hierauf, ihrer
Gc«