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11 (1803)
Entstehung
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benannt geworden war, gerichtet. Zur Aus-breitung der lutherschcn Meynungcn dientenihm die Brüder Olaus und LaurentiusPctri, die zu Wittenberg studiert hatten.Olaus pries sie der Rcichsvcrsammlung zuStrcngnäs am Mäkrsce, in Gustavs Gegen-wart, an. Für dieselben erklärte sich auchder dasige Archidiaconus, der alte, gelehrteAnderson, den Gustav zu seinem Hofkanzlcrernennte. Gustav liest sich selbst mir Luthernin einen Briefwechsel ein. Nach dessenGrundsätzen wagte er es nun, den Prälateneinen Vorschuß von 2400 Mark Silberzuzumuthen. Dicß reihte sie so sehr zurErbitterung, daß nur Gustavs Wachsamkeitden von ihnen entworfenen Volksnufstaudvereitelte. Da bey ihrem Plane die Domi-nicaner sich besonders thätig bewiesen, soglaubte sich Gustav dadurch zur Aufhebungihrer Klöster berechtigt. Darüber brach(1526) zu Stockholm ein gewaltiger Lermaus. Doch alle Bewegungen des Prälatenwaren fruchtlos, weil der kluge Gustav nichtnur das gemeine Volk, sondern auch denAdel, zu gewinnen wußte. Dem letztemgefiel das luchcrsche Kirchensystem schon dcs-

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