zeichnetes Lob Anspruch machen können.Aber Christian I! bewies bcy der Ausführungseines Planes zu wenig Festigkeit des Cha-rakters und Behutsamkeit; er ließ sich z»sehr von Weibern und deren Günstlingenbeherrschen.
Christian II vermählte sich (-515) mitder Prinzessin Isabella, der SchwesterKaiser Karls V, die ihm einen Brautschatzvon 250000 Goldgulden mitbrachte. Schonacht Jahre früher (seit 1507) liebte er aberein ausserordentlich schönes niederländischesMädchen, Rahmens Düvckc, die Tochtereiner Niederländerin, Siegbritte, eines schlauenWeibes, die sich erst als Acpfelkrämcrin,und hernach als Gastwirthin zu Bergen inNorwegen, manche Erfahrung gesammelt,und manch-, nicht gemeine Kenntnisse er-worben hatte. Auf die Reitze der Tochtermachte der Kanzler Welkendorp Christian IIzuerst aufmerksam, und die listige Siegbrittebenutzte die Gewalt, die ihre Tochter überden König besaß, nm sich auf die Regierungdesselben einen entscheidenden Einfluß znverschaffen. Sie war es, die ihn auf die
eigene