Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
20
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Er hinterließ keinen Sühn. Die schwe-dischen Reichsstände wählten daher (1504Jan.) seinen Brudcrssohn Svante NiclssonSture zum Ncichsvorsteher. Dieser gewannnicht nur seine Landslcute, sondern auch dieHansestädte, so glücklich, daß .JohannsVersuche auf Schweden nicht gelingen konn-ten. Nicht so glücklich war sein Sohn StcnSture der Jüngere, (s. 1512) ein tapfrer,aber doch friedlich gesinnter, ein kluger undguldenkendcr Herr.

Der König Johann, dessen Verfahrenzuweilen allerdings mit Harte und Grausam-keit bezeichnet war, hinterließ (151z Febr.)das Reich seinem Sohne Christian II, einemPrinzen, der Geisteskräfte, Much, Kennt-nisse in vorzüglichem Maße vereinigend, vonWankelmuch, und Unvorsichtigkeit sich nurzu oft beherrschen ließ. Die Einschränkungender Regierung, die sich seine Vorgängerhatten gefallen lassen müssen, wünschte ereben so sehr zu entfernen, als er den Ueber-muth der Hansestädte zu unterdrücken sichbcmühete. Hätte er diesen Plan mit Klug-heit ausgeführt, so würde er auf ein ausge-

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