muchvolle Erzbischof vertauschte Hut undStab gegen Harnisch, Helm und Schwerdt,um sich an die Spitze des Kriegsvolkes zusteilen, welches Karls Absetzung bewirkensollte. Karl, der in der Geschwindigkeit1400 zu Pferde und Zor> zu Fuße zusam-menbrachte, benahm sich bey der Vcrcheidi-gnng seiner Rechte unvorsichtig. Er ließ(r.457 Febr.) seinen Leuten zu lange Zeit,sich zu wärmen, zu trinken und zu schlafen,Seine betrunkenen?» Reiter konnten einemunvermutheten Angriffe so wenig Widerstandleisten, daß sie sich bald zerstreuten. Karl,der selbst stark verwundet war, und seinPferd vcrlohrcn hatte, mußte auf einemalten Gaul, nur van einem Diener begleitet,nach Stockholm flüchten, wo man ihn inder Nacht nicht einlassen wollte. DieHauptstadt wurde nun von dem Heere desErzblschofs belagert. Karl, der auch vonden Bürgern sich verlassen sah, mußteabermahls fliehen. Er floh nach Danzig.Seine benden Töchter setzte man, der kaltenZcchrszeit ungeachtet, auf ein Schiff, damitsie ihren Vater aufsuchen könnten. Zönsließ sich, um feinem Herfahren ein stärkeres
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