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neuen Versuch , sich dos HerzogthumsS chleswig zu bemächtigen. Er soll, um dieHauptstadt zu erobern, auf 100000 Mannaufgebothcn habe». Sie mußte sich (1417)ergeben. Gegen Erichs große Macht schie-nen die Kräfte der hollsceinischen Prinzen,und ihrer wenigen Bundesgenossen, sounbedeutend, daß man das HerzogthumSchleswig schon für vcrlohren hielt. Erichsetzte jedoch diesen Krieg, den der KaiserSiegnmud und der Pabsi Martin V durchVergleichsuutcrhandlungen zu endigen such-ten, so langsam fort, daß er erst nach9 Aahrcn (1426) die beyden StädteSchleswig (die ihm wieder weggenommenworden war) und Gottorp mit 50000 Mannbelagerte. Aber die Hansestädte, die demKönige des Nordens eine Vermehrung seinerMacht, besonders zur See, gar nicht gönn-ten, rüsteten für die Hollsteinischen Prinzeneine aus mehr als 100 Schissen bestehende,mit 6000 Mann besetzte Flotte aus, die,von dem Prinzen Gerhard geführt, diedänischen Inseln verwüstete und ausplün-derte, die (1427) Flensburg, welches derHerzog Heinrich zu Lande belagerte, zu
Wasser