des unterhandelt; auch zeigte sich Spaniennicht ungencigt, die Holländer für unabhän-gig zu erkennen. Diese Gesinnungen derHeyden Parthcyen benutzte nun Heinrich IVzur Ausführung seines Planes, den Friedenzu vermitteln. Er schickte in dieser Absichtseinen Präsidenten Jcannin, einen der erstenUnterhändler seiner Zeit, nach dem Haag.Seinen Bemühungen setzten sich aber großeSchwierigkeiten entgegen. Die spanischenMinister wollten in den Unterhandlungen zuAntwerpen (seit dem 6. Febr. 1609) die ver-einigten Provinzen blos als Unterthanen ih-rer Monarchie betrachten; der Prinz Moritzwünschte ans eigennützigen Absichten denKrieg fortgesetzt zu sehen, und die Ministerder Republik zeigten sich gegen die Annahmeder Friedensanrrage schon deswegen nicht be-reitwillig, weil sie von dem Interesse derübrigen Machte, sie gegen Spanien zuschützen, vollkommen überzeugt waren. Ilmso standhafter aber arbeitete Heinrich IV ander Beförderung eines Vergleiches. Spanien,welches auf die freue Neligionsübung derKatholiken in den Niederlanden drang, unddenselben dagegen die freyc Fahrt nach In-dien
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