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in Ansehung der literarischen Bildung, nichtnachstehen. Daher studierte man die altenSprachen, und die vortrefflichen Schrift-steller, des Altcrrhums, mit vorzüglichemEifer, der auch die Verfeinerung und Vcrcd-lunz der Muttersprache beförderte.
Der Tod der großen Königin Elisabethentzog den vereinigten Nicderlanhcn ihre vor-nehmste auswärtige Stütze. Jhb NachfolgerJacob VI fühlte sich so wenig geneigt, ihnenBeystand zu leisten, das er sie vielmehr zumFrieden ermahnte. Nach diesem sehnten sichauch die des Kricgsaufwandes überdrüsiigcnKaufieute, die mit den kostbaren und dochfruchtlosen Unternehmungen des Grafen Mo-ritz, die in Zeit von 9 Jahren eine Schul-denlast von 26 Millionen Gulden bewirkthatten, gar nicht zufrieden waren. Das Endedieses Krieges wünschte aber auch der zweuteBundesgenosse der Niederländer, Heinrich IV,dem der Beystand, den er ihnen leistete,immer drückender wurde. Da man nun inSpanien die Unmöglichkeit, die Niederländervon neuen zu unterjochen, immer lebhaftereinsah, so hatte man schon seit einigen Jah-ren (seit 1624) wegen eines Wassenstillstain
des