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Daher sah sich Albert auch erst nach 5 Mo;Aachen (im Sept.) im Stande, der StadtAmiens mit 25000 Mann zu Hülfe zu zie-hen. Allein Heinrich IV blieb in seinemwohlverschanztcn Pager, und Albert zog sich,ohne einen Angriff zu wagen, nach den Nie-derlanden zurück.
Philipp II, den Alter und Kränklichkeitkaltblütiger gemacht hatten, überzeugte sichjetzt immer mehr, daß seine Hoffnung, denfranzösischen Thron zu erwerben, ihn ge-tauscht hatte; daß die Eroberungen in Frank-reich mit großem Verlust in den Niederlan-den erkauft worden waren. Seine Cassewar leer, seine Soldaten waren unzufrieden.Doch auch Heinrich wünschte diesen Krieg zuendigen, um seinen Reiche die Ruhe, nachder es sich schon lange gesehnt hatte, ein-mahl zu verschaffen. Der Pabst Clemens VIIIgab den Vermittler ab. Zu Vexvins in derPicardie wurden (seit dem Febr. 1598) Un-terhandlungen gepflogen, die, des Wider-spruches der Elisabeth und der Gencralstaa-tcn ungeachtet, (am 2. Map) einen völligenVergleich bewirkten. Philipp II gab, gegen
Cambray