entgegen. Sein Lager war bey Ehestes,einem bey dem Waide Bondp liegenden Flcktken. Da er dem Herzoge von Parma eineSchlacht zu liefern wünschte, che sich seinHeer noch starker verminderte, so forderteer ihn förmlich auf, ans seinem wohlversschanzten Lager in das freue Feld zu ziehen.Parma, der jedoch keinen Beruf fühlte, zueiner für seinen Gegner günstigen Zeit einTressen zu liefern, benutzte Heinrichs Erwarttnng zu einer glücklichen Täuschung. Wahtrcnd daß er die Aufforderung zur Schlachtanzunehmen schien; wahrend daß er seineNetteren in einer sehr ausgedehnten Fronteaufmarschieren ließ; während daß Heinrichschon seinen Angriff erwartete, bemächtigtesich sein Fußvolk der kleinen Stadt Lagny,wo er über die Marne setzte, und der StadtParis näher rückte. Heinrich IV empfandüber diese Täuschung den lebhaftesten Acrgcr.Sein Heer war geschwächt, das umherlie-gende Land von allen Lebensmitteln entblößt,die Kricgscaffe ausgeleert. Viele adeligeFreiwillige sehnten sich bey der Annäherungdes Herbstes wieder nach Hause. Unter diescn Umstanden mußte sich Heinrich IV zum
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