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in gleichem Alter, und von Jugend auf zumKriegsdienste gebildet, vereinigten sie, mitMuth, Entschlossenheit und Geistcsgcgen-wart, die glückliche Gabe, bcy ihrem unter-gebenen Kriegsvolke sich in Ansehn zu erhal-ten; aber wahrend das der rasche Heinrichnicht selten von seinem Ungestüm und seinerVerwegenheit sich hinreisten liest, blieb derübcrlegsamerc, vorstchngcre Parma immerHerr seiner Leidenschaften und Handlungen.Daher suchte er einer Schlacht eben so sorg-faltig auszuweichen, als Heinrich IV ihrentgegen gieng.
Parma führte 14000 zu Fuß und zooczzu Pferde nach Frankreich. Er empfahl sei-nen Officicren die sorgfältigste Beobachtungder Kriegszucht, damit die Spanier denFranzosen nicht vcrhafit werden mächten. Erselbst bewies die äußerste Aufmerksamkeit undWachsamkeit. Um sein Kriegsvolk bey Kräf-ten zu erhalten, machte er nur kleineMärsche, so daß er erst gegen das Endedes Augusts (am azrcn) bcy Mcaup, achtMeilen von Paris anlangte, wo Mayennemit 10000 zu Fuß und 1500 zu Pferde zu
ihm