Druckschrift 
10 (1802)
Entstehung
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354
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seinem Großvater, dem Könige Heinrichvon Albrct, und seiner Mutter Johanne,so recht für seine künftige Bestimmung erzo-gen worden. Jener, ein eben so tapfrerals kluger Fürst, ließ seine Tochter ans demLager in der Picardie nach Bearn kommen,damit sie seinen Enkel im Vaterlande zurWelt bringen möchte. Sie mußte bey ihrerNiederkunft (155z am ig. Der.) ein Lied-chen singen, und der Großvater flößte dem»cugcbohrnen Prinzen etwas Wein ein; auchbestrich er seine Lippen mit Knoblauch. Umihn abzuhörten, und von aller Weichlichkeitzu entfernen, gewöhnte er ihn an gemeineSpeise und Kleidung, gewöhnte er ihn,Hitze, Kalte, Regenwetter, zu ertragen,und- im bloßen Kopfe, za oft mit bloße»Füßen, auf Felsen hcrumzuklettern. SeineMutter ließ ihn gut unterrichten. PlutarchsLebensbeschreibung las er vorzüglich gern.In der Schule der Widerwärtigkeiten erzo-gen, abgehärtet, sparsam, arbeitsam, red-lich und menschenfreundlich, auf Ehre denhöchsten Werth setzend, dabei) eben so tapferals klug, aber auch ein schöner Mann, des-sen Gesichcsbildung eben so viel Ehrfurcht

als