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Aber die Freude, sich von seinem Haupi-feinde befreyt zu sehen, wurde Heinrich IIIgar sehr verbittert. Er benahm sich gegendie Parthcu desselben mit zu weniger Ent-schlossenheit; er ließ den Häuptern zu vieleZeit, von dem schreckhaften Eindrucke, denGuise's Fall auf sie gemacht hatte, sich wie-der zu erholen. Die eifrigen Katholiken,vornehmlich die Priester, mahlten jetzt denKönig, als den ärgsten, den verabscheuungs-würdigstcn Tyrannen ab. Sie versetzten dasgemeine Volk, welches dem Herzog Guisesehr ergeben gewesen war, in die lebhaftesteBewegung. Um es den Verlust des Man-nes inniger fühlen zu lassen, wurden präch-tige Leichenbegängnisse angestellt, wurdenfeycrliche Umgänge gehalten. Eine Proces-sion von 10000 kleinen Kindern, mit Ker-zen in der Hand, begab sich nach der Kircheder h. Genoveva. Bey dem Eintritte indie Kirche wurden die Kerzen ausgelöscht,und mit Füßen getreten. „So möge" sag-ten die Priester „der Stamm von Valois inkurzer Zeit auch verlöschen!" Schon wurdeder Nähme desselben ausgestrichen, und dasWappen abgebrochen; schon scheute man
sich