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Festen und Lustbarkeiten seiner Krönung mitso leidenschaftlicher Ergebung; daher schlichsich sehr bald das ausgeiassendste Sittenver-derbnis, an seinem Hofe ein. Der junge,leichtsinnige König bcschafftigte sich, währenddas; er die Regicrungsgcsckajfte seineu Lieb-lingen, jungen Leuten, überließ, ganze Tagehindurch mit der Anordnung der Diaman-ten auf seinen Kleidern, oder mit der Auf-wartung an dem Putztischc seiner Gemahlin.Die alten Minister und Generale wurdenjetzt gar nicht mehr gehört; sie verschwan-den allmahlig ganz vom Hofe. Den stärk-sten Einfluß auf Heinrichs III Gesinnungenund Handlungen zeigte sein Günstling duGuasr, der ihn vollends verdarb, der ihnein Mißtrauen gegen alle weibliche Tugendbeibrachte. Er war unter andern Ursache,daß Heinrichs Bruder, der unansehnlich ge-baute, argwohnische, streitsüchtige Herzogvon Alentzon, von Heinrichen und dessenGünstlingen mit Trotz und Spott behandeltwurde. Aus Rachsucht incercssirtc sich diesernun für die Plane gegen Heinrich III, anwelchem Margrethe von Navarra, die mitAleniM in einem sehr vertraulichen Ver-hält-