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protestantischen Fürsten, die den Hugucnot-ten Verstand geleistet hatten, ein Bündnis;schließen möchte. Während der Vorderestnngen zu den Vermählungsfcyerlichkeiten starb(1572 May) Heinrichs Mutter, die Koni-gin von Navarra, eben so groß durch ihrenmännlichen Geist, als durch ihre Tugend.Die Sage von ihrer Vergiftung wurde'durch den Bericht der Aerzte widerlegt,welche ein Lungengeschwür für die Ursacheihres Todes angaben. Das Schicksal ließsie die schrecklichen Auftritte, die für ihredles Herz so angreifend gewesen seyn wür-den, nicht erleben! Diese schrecklichen Auf-tritte waren schon in der Nähe. Colignr-wurde gewarnt; aber er fand Karls Be-nehmen so über allen Verdacht erhaben,daß keine Warnungen auf ihn Eindruckmachten. Auch wurde ja die Vermählungwirklich vollzogen, und Coligni schien KarlsVertrauen immer mehr zu gewinnen. Umso verhaßter wurde er bey der Margrcthe,und bey der Katharine, der vornehmstenTriebfeder aller der boshaften Ränke undHandlungen, welche damahls gegen die Hu-gucnotten in Bewegung gesetzt wurden.
Katha-