Druckschrift 
10 (1802)
Entstehung
Seite
304
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unter lautem Zurufe und vielen Segens-wünschen seiner zahlreichen AnHanger, inParis ein.

Katharine war, seit des Herzogs vonGuise Ankunft in Paris, wegen des völligenUmsturzes ihrer Macht so besorgt, das siHum sie zu retten, die bonrbonische Parthcyum ihren Schutz bath. Aber Conde hattezu wenig Mannschaft. Katharine begab sichdaher, um sich der Nahe der Guiscn zu ent-ziehen, nach Fontainebleau. Hier wurde sieaber von ihnen, an der Spitze einer ansehn-lichen Reiterey, überfallen. Sic bemächtigtensich des jungen Königes, um ihn nach Pariszurückzubringen, und seine Mutter folgte ihmseufzend und schluchscnd nach. Karl IX be-fand sich in der grüßten Angst. Als Er undKatharine nach Paris zurückgekehrt waren,zog Montmorency, mit seinem Kriegsvolke,in den Vorstädten von Paris umher, um denrcformirten Gottesdienst in denselben zu zer-stören. Er ließ die Kanzeln und Bänke derNefvrmirten zu einem Freudenfeuer aufthür-men. Man nennte ihn daher den Bankver-brenner. Conde, der mit seinen zooo Rei-tern