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cheuversammlung würden entschieden seyn;doch sollten sie den Katholiken die Kirchenin den Städten einräumen. Beyde Theileschieden^ wenigstens dem Anscheine nach,zufrieden von einander. Aber die Erbitte-rung im Innern dauerte immer fort.
Diese Erbitterung äusserte sich bald durchein gewaltsames Verfahren. Der Herzogvon Guise kam (1562) auf einer Reise durchChampagne nach Vassy. Er ließ nicht weitvon dem Orte Messe lesen. Eben daselbstaber hielten auch die Hngncnotten in einerScheuer Gottesdienst. Mit diesen siengcndie Leute des Herzogs ein Gczänke an,welches zu Schlägen und Blutvergießen über-gieng. Der Herzog, der daz'u kam, wurdedurch einen Steinwurf verwundet. SeineLeute brachen nun in die Scheuer ein, töd-teten verschiedene von den Huguenvttcn,verwundeten noch mehrere, unter welchensich der Prediger selbst befand, zerbrachendie Kanzel nebst den Bänken, und zerrissendie Bibel. Der Herzog, der von den Ka-tholiken mit Moses und Zehn verglichenwurde, zog mit königlicher Pracht, und
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