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er einen frommen Nomon (I7o>n chancio-z'mn) von welchem seine ohnedies; rcitzbarePhantasie so begeistert wurde, daß er alögeistlicher Abcnthcurcr eine große Nolle zuspielen beschloß. Er gieng deswegen nachParis, wo er noch in seinem Z7stcn Jahre(1528) die lateinische Sprache lernte. Alle,denen er seinen Plan micthcilte, fanden aberdenselben so romanhaft, daß er (15Z4) Mühehatte, nur einige Studenten für denselben zubegeistern. Es waren derselben nenn vonallerlei) Nationen, bey welchen er, durchFasten und Bußübnngcn, alle Ucberlegungs-kraft unterdrückte. Die Mitglieder des neuenOrdens sollten zwischen Welt- und Ordens-geistlichen, sollten zwischen Bettel- und an-dern München, in der Mitte stehen, und,um ihm ein desto größeres Gewicht zu ge-ben, nicht von dem Stifter, sondern vonJesus selbst, ihren Nahmen entlehnen. Auchsollte es kein Orden, sondern eine Gesell-schaft, seyn. Der Pabst Paul III, dem manden Plan derselben vorlegte, billigte ihn erst(i5Z9) mündlich, und hernach (1540) schrift-lich; er schränkte aber die Zahl seiner Mit-glieder auf 6a Personen ein. Schon nach
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