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10 (1802)
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diese» Nahmen verdiente er auch schon alsdie vornehmste Stütze des katholischen Glau-bens in Frankreich.

Als Heinrich II starb, befand sich derKönig Anton von Navarra, der, seines Lan-des wegen, über den Vergleich zu Ehateau-CambresiS sehr unzufrieden war, entferntvom Hofe, in Bearn, und er konnte nichtgeschwinde genug hcrbcnkommen. Den Con-netable beschafft igte man mit der AufsichtUber die Leichenbestattung Heinrichs II. In-dessen vereinigten sich die lothringischen Her-ren mit der Königin Katharina über denPlan der Negierung. Der Herzog bekamdie Stelle eines Oberkricgsbcfehlshabers vonFrankreich; der Cardinal wurde erster Mini-ster. Die Herzogin von Valentinois mußtesich sogleich vom Hofe entfernen. Der Con-nctable wurde in den Ruhestand verletzt, undden muthvollen Prinzen von Conde schickteman als Gesandten nach den Niederlanden.

Eine solche Behandlung wollte sich Condenicht gefallen lassen. Er vereinigte sich mitseinem Bruder, dem Könige von Navarra,

dem