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Die spanischen Soldaten faßten, durchMangel an Geld und Lebensbedürfnissen,dm ihnen Achtserklärung und allgemeine Ver-folgung noch drückender machten, bewogen,den verzweiflungsvollen Entschluß, sich derStadt Antwerpen, als einer Goldgrube, zubemächtigen. Zur Ausführung dieses Ent-schlusses wurden sie hauptsächlich von demin der Cittadelle verhafteten Mitglied«: desStaatsrathes, Hieromnnus von Rode, derden StaatSrath vorstellen wollte, aufgemun-tert. Auch herrschte zwischen der Garnisonund den Bürgern schon vhnedieß Uneinig-keit. So geschah es nun, daß (4. Nov.)alle spanischen Soldaten, die treuen eben so-wohl, als die Rebellen, aus der Cittadelleaufbrachen, die Brustwehren und Vcrschan-zungen der Bürger erstiegen, sich rasend indie Stadt stürzten, und alle Gassen mit Ze-tergeschrei?, und mit Leichen, anfüllten. Wäh-rend des hitzigen Gefechtes zwischen denSoldaten und Bürgern, verursachten Troß-jungen und liederliche Weibspersonen eineFcuersbrunst, durch welche das prächtigeRathhaus, nebst 4 bis 500 andern Häusernin Asche und Trümmern verwandelt wurde.
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