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len. Ilm eben diese Zeit (z. Nov.) langte
der neue Generalstatthaltcr, Johann von
Sestrcich, zu Luxemburg au.
Johann von Sestrcich war ein SohnKarls V, den er mit Barbara Blombcrgin,einer schönen Patricierin, deren Gesang seineschwermüthige Laune verscheuchen sollte, zuNcgcnsburg gezeugt hatte. Er war in Spa-nien auf dem Laude erzogen worden; einschöner, wohlgcbildeter, edcldcnkcndcr, lie-benswürdiger, munterer junger Herr vonzi Jahren, den Philipp II, zwey Jahrenach dem Tode des Vaters, für seinen Bru-der erklärte, der sich schon gegen die Mau-ren und die Türken sehr brav gehalten hatte.Er reifere, das Gesicht schwarz gefärbt, undIn einen Bedienten verkleidet, mit Postpfcr-den, durch Frankreich, um desto geschwindernach den Niederlanden zu kommen; aber erkam dennoch zu spat. Schon waren auch indem südlichen Thcile der niederländischenProvinzen die Spanier aus den meistenStädten vertrieben. Schon war die StadtAntwerpen zerstört.
Die