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chem sie Philippen um die Abrufung dcsscl-ben ersuchten, erhielten sie eine unbestimmteAntwort. Sie wollten hierauf dem Staats-rathe nicht mehr bemvohnen, und das Miß-vergnügen über Granvclla äusserte sich inmehr als einer Spottschrift, die selbst seineCardinalswürdc nicht schonte. Philipp befahlihm endlich (1564 Marz) nach Madrid zukommen; aber auch hier blieb er derjenige,der auf das Schicksal der Niederlande denmächtigsten Einfluß hatte, dessen Grundsatzeseine AnHanger Barlaimont und Zuichemstandhaft in Ausübung brachten.
Ihre Grundsatze in geistlichen Angelegen-heiten stützten sich auf die Beschlüsse der kri-dcntinischen Kirchenversammlung, die indessen(156z Dec.) ihr Ende erreichte, ohne etwasanderes, als eine noch höhere Scheidewandzwischen der katholischen und protestantischenKirche, bewirkt zu haben. Philipp II, dersie nicht nur für Spanien, sondern auch fürseine Provinzen in Italien, in Amerika,und in den Niederlanden^, angenommen hatte,befahl nun (1565) den letztern, ohne aufdie Vorstellungen des Grafen von Egmond,
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