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aber ihr Verlangen wegen der ausländischen-Soldaten so standhaft/ daß Philipp endlichsich bewogen fand, den Abmarsch derselbenin Zeit von vier Monathen zu versprechen.Aber es kostete ihm Ucberwindung, seinWort zu halten. Er hatte die Truppenschon cinmahl aus Seeland, wo sie einge-schifft werden sollten, wieder in ihre Quar-tiere marschieren lassen, als die Sündhaf-tigkeit der niederländischen Großen ihn(1561) aber zur Nachgiebigkeit stimmte.
So sehr vor Philipps Abreise alles vollLeben gewesen war, so traurig war dieStille, die Unthatigkcit, die sich nach der-selben durch das ganze Land verbreitete. Tievornehmste Ursache dieser mißmüthigcn Stim-mung war Granvella, dessen Regieruugs-grundsätze, dessen große Gewalt den prote-stantischen Mitgliedern des Staatsraths, be-sonders den Prinzen von Oranien, und demGrafen von Hoorne, und dem Grafen Eg-mond, die er alle gekrankt hatte, so verhaßtwaren, daß sie (1562) den Entschluß faßten,an seiner Entfernung gemeinschaftlich zu ar-beiten. Allein auf das Schreiben, in wel-chem