Druckschrift 
10 (1802)
Entstehung
Seite
178
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standhaft. die Gerichtsbarkeit dieser Com-Mission anzuerkennen. Sic wäre, sagte sie,eben so gut souveraine Königin, als dieElisabeth; sie könne sich daher vor niemand,als vor dem Parlamente, stellen. Endlichgab sie, unter schriftlicher Verwahrung ihrerköniglichen Rechte, dennoch nach. DiePunkte der Anklage, die man gegen siehervorbrachte, waren i) Anschläge gegenden Thron und das Leben der Elisabeth;2) Einvcrstandniß mit auswärtigen Machten,dir in England einfallen wollten; z) Untendrückung der Protestanten. Sic gestandihren Wunsch ein, das Ende ihrer Gefan-genschaft mit Hülfe fremder Machte zu be-schleunige»; dagegen leugnete sie aber alleThcilnahme an Verschwörungen gegen dieElisabeth, und sie schob die Briefe, durchwelche man dieselben zu beweisen suchte,auf die Schuld ihrer Seerctare, mit denenman sie aber nicht zusammenstellte. DisEommissarien begaben sich hierauf wiedernach London, wo sie (1586 Oct.) das To-desurtheil über die Marie aussprachen. Eli-sabeth schien mit dem Schicksale derselbenMitleid zu haben, schien ihre Hinrichtung

bedenk-