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war, so konnte es mit diesem Vorschlage ummöglich ihr Ernst seyn, und sie nahm daherihr Wort wieder zurück. Marie heyrathetehierauf ihren Vettee, den englischen LordDarnley, einen Sohn des Grafen Lcuox,einen schön gebildeten jungen Herrn von 20Jahren. Elisabeth bewies sich nun so wenigfreundschaftlich, das; sie alle Güthcr des HarnscS Lenox in England einzog, das; sie dieUnruhen in Schottland heimlich beförderte.Die Pricsterschast, und das von derselbengeleitete gemeine Volk, war über die Bernmählung der Marie unwillig, weil sie denDarnley, ungeachtet er die rcformirte Kirchsbesuchte, und ungeachtet er sich um das Ver-trauen der Geistlichkeit bewarb, für einen heim-lichen Verehrer der katholischen Kirche hielt.
Die Ehe der Marie und Darnlcys, dersich König Heinrich nennte, entsprach denschönen Erwartungen nicht, die man sich vonihr gemacht hatte. Die über ihren Darnleyanfangs entzückte Marie fand ihn späterhinveränderlich, heftig, trosiig, leichtgläubig,durch niedrige Wollust entkräftet Um soliebenswürdiger schien ihr ihr Cecretär
Rizzio.