die Protestanten, welche, auf ihren Antrieb,von Heinrich VlII schrecklich verfolgt wordenwaren. Doch Heinrich verfolgte jeden, dergegen seine sonderbaren Rcligionsgrundsätzceinen Widerspruch wagt'c, oder der Aus-übung derselben im Wege stand. Dahermusitc auch das Parlament die Aufhebungder Collegicn, Hospitäler, und andrer mil-den Stiftnngen, ingleichen des Johannitcr-vrdcnv, genehmigen. Mancher Bischofwurde zur Abtretung seiner Güthcr gcnö-thigt. Eine Commission sollte nun dasSystem einer Volksrcligion ausarbeiten.Das Resultat ihrer Bemühungen war einkleines Buch, dessen eigentlicher VerfasserHeinrich selbst scyn mochte. Die Zahl derSacramente war von z wieder auf 7 erhö-het. Aber auch dieser Katechismus muhtebald einem andern, von ihm wieder sehr ver-schiedenen, Platz machen. Heinrich war alsoin Ansehung der Religion eben so veränder-lich, als in Ansehung der Weiber. Er hey-rathete nun (154z) zum sechstcnmahl. Katha-rine Par, auf die seine Wahl fiel, dieWittwc Lalimcrs, war klug und tugendhaft,und wenn ihre Reitze auch schon zu verblü-hen
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