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10 (1802)
Entstehung
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nung , daß cv seinem chemahligen Vertrau-ten verzieh, daß er ihm cinen Thcil seinesSilbergeräthcs zurückgab. Der veränderlicheHeinrich besann sich aber bald wieder anders.Er hatte, seines Ehescheidungs - Processcswegen, den Entschluß gefaßt, alle Verbin-dung mit dem Pabst aufzuheben. Da ernun von Seiten Wolscy's Widerspruch be-fürchtete, so verbannte er ihn erst nachseinem erzbischbflichcn Sitze Uork; nacheiniger Zeit ließ er ihn aber, als einenHochverrathcr in Verhaßt nehmen, undnach London bringen. Aber Mühseligkeitender Reise, verbunden mit peinigendemGram, und vielleicht auch einer PortionGift, die der des Lebens übcrdrüßige Car-dinal genommen hatte, führten (1529 Nov.)seinen Tod unvcrmuthct herbey. SeinCharakter war so bunt, als seine Schick-sale; aber Englands Regierung ist seitseinem Tode offenbar weniger gut verwaltetworden. Es fehlte Heinrichen seitdem aneinem Manne, dem er sein ganzes Ver-trauen schenkte.

Heinrich schwankte noch. Bald wollte erdem Pabsie alle Freundschaft aufsagen, bald

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