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der Ncichsacht gegen denselben zn über-nehmen, um, wie er sagte, den Untergangdes Kurfürsten, so wie den Ruin seinesLandes, zn verhindern. Seine Landstände,die sich vor dem Einrücken der böhmischenTruppen des Königs Ferdinand fürchteten,mußten ihn noch bitten, demselben in derBesetzung des kurfürstlichen Landes zuvorzu-kommen; sie mußten von dieser Besetzungdem Kurfürsien und dem Landgrafen sogarNachricht geben. Dennoch wartete Moritzmit der Vollziehung seines Auftrages solange, .bis er sich von der überlegenenMacht des Kaisers überzeugte, bis Ferdi-nands Mgerische Truppen (im Nov.) hcr-bevkamen. Die Eroberung des kurfürstlichenLandes, in welchem nur einige Städte besetztwaren, kostete so wenig Anstrengung, daßsie in sechs Wochen vollendet war. Moritzgab sich dabey fortwährend das Ansehen,als wenn er das Land des Kurfürsten blosaus freundschaftlichen Absichten besetzte.
Der Kurfürst traute jedoch seinem Bor-geben so wenig, daß er vielmehr, vomlebhaftesten Unwillen erfüllt, sogleich den
Marsch