Druckschrift 
10 (1802)
Entstehung
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Doch Karl befand sich auch jetzt in einerLage, in welcher er der Macbt der voneinigten Fürsien mit aller Zuversicht Trotzbiethen konnte. Während daß er selbst einebeträchtliche Armee um sich her versammeltsah, erwartete er recht bald den Zeitpunkt,wo das Heer seiner Feinde durch denAbmarsch des Kurfürsien von Sachsen sichsehr vermindern würde. Dieses günstigeEreignis; erwartete er von seiner Verbindungmir dem Herzoge Moritz von Sachsen,den die Unterhandlungen seines Bruders,des Königes Ferdinand, ihm gewonnenhatten. Der kluge, alles wohl überlegendeMoritz fühlte den widrigen Eindruck, denseine Verbindung mit den Feinden desKurfürsien von Sachsen bey dem Publicummachen würde, zu lebhaft, als daß er sichdem Antrage des Königs Ferdinand sogleichhätte ergeben sollen. Wie man ihm abervorstellte, daß, nur in dem Falle einerVerbindung, das Land seines Vetters, desKurfürsten, welches dieser wegen seinerEmpörung gegen den Kaiser verliere» würde,ihm zu Theil werden könnte, so entschloßer sich endlich (im Inn.), die Vollziehung

der