Druckschrift 
10 (1802)
Entstehung
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das Glaubensbekcnntniß eines ansehnlichenTheilcs der deutschen Nation mit dem ganzenGefühle der Ehre, die ihm dadurch zuThcil wurde, und mit lauter Stimme, vor.Nach der Ablesung überreichte der Kurfürstdem Kaiser sowohl die deutsche Urschrift,als die lateinische Übersetzung derselben;der Kaiser nahm aber nur die letztere an.

Auf den Kaiser und die katholischenFürsten wirkte die augsburgische Confessiongar nicht; desto mehr wirrte sie aber aufdiejenigen, die sich zu dieser neuen Lehreschon hinneigten, wirkte sie auf solche, diein ihrer günstigen Mcymmg von derselbennoch nicht recht befestigt waren. lim somehr aber hielten es die katholischen Fürstenfür nöthig, ihr eine Widerlegung entgegenzu-sehen, die jedoch der Absicht, die sie erreichensollte, so wenig entsprach, daß sie selbstdem Kaiser und seinen Ministern nicht gefiel»Daß man ihr nicht viel zutraute, könnteman auch aus dem Umstände schließen, daßman den Protestanten, die sie doch zunächstangieug, keine Abschrift derselben mitthcileirwollte. Die Katholischen glaubten übrigensGallttti Wcltg. ivr TH. D durck