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gemacht. Luther erklärte ihre von Tetzclnerhaltene Sündenvergebung für so unzuläng-lich, daß er ihnen die Absolution, nur nacheiner ernstlichen Reue über ihre Vcrgchungen,erthcilen wollte. Die getauschten Leuteführten bcn Tetzcln über ihn Klage. Dieserschimpfte ihn einen Ketzer, und stieß aller-lei) Drohungen gegen ihn aus.
Zu Luthcrn, der einen Widerspruch nichtleicht mit Gleichmüthigleit ertrug, erwachtenun der Entschluß, dem Unwesen desAblaßkrames sich lebhaft zu widersetzen.Zuerst eiferte er über denselben auf derKanzel, elber seine feierliche Kriegserklärungkündigten erst (am z r. Ort.) 95 Satze an,die er gegen de» Ablaß auf dem Kathederbehaupten wollte. Kein wittenbergischerGelehrter erdreistete sich, ihm zu wider-sprechen. Endlich wagte es Wimpina,Professor zu Frankfunh an der Oder, ihmin TctzelS Nahmen zu antworten. Auchwurden Luthers Satze zu Frankfurts) öffentlichverbrannt. Nun opferten die wittcnbcrgischenStudenten, ohne daß eS Luther wußte,auch Tetzels Antwort dem Feuer auf.
Der