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9 (1804)
Entstehung
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414
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Äopf abschlagen zu lassen. Der hierüberäusserst aufgebrachte Franz ließ hierauf seineArmee nach Italien ziehen. Diese nahmbey dieser Gelegenheit das Land des Her«zogs von Savoyen, der, als ein Freunddes Kaisers, ihm den Durchmarsch verwei-gerte, in Besitz. Franz glaubte > wegenseiner Mutter, Luise von Savoyen, es so-gar behalten zn können. Die damahligc be-drängte Lage des Herzogs von Savoyen be-nutzten die beydeU Schveitzercantosie Bernund Zürich, so wie die Stadt Genf, zuihrem Vortheile. Genf entzog sich der sa-voyischen Oberherrschaft, und Zürich UndBern vergrößerten, auf Kosten von Sa-voyen, ihr Gebieth.

Indessen starb (24. Oct.) der Herzog vonMaylaud. Franz versäumte die günstige Ge-legenheit, des Landes desselben sich Zu be-mächtigen. Karl V nahm es daher als einerledigtes Ncichslchn in Besitz, und suchteden König Franz, der sich um dasselbe be-warb, durch Unterhandlungen hinzuhalten.Franz verlangte das Herzvgthum für seinenjweyten Sohn Heinrich, seinen Liebling;

Karl