2?o
Mit dem Tode des Pabstes hörten auchdie Zuflüsse in die Kriegskasse der Vereinig-ten auf. Manche Truppen wurden nun ab^gedankt. Venedig, welches schon wankte,blieb der Verbindung mit Frankreich treu»Die Schweitzer, die sich über Scheincrs Be-trug ärgerten, schlössen sich an Frankreichzetzt um so fester an. Franz benutze diesefür ihn günstigen Umstände abermals nicht.Er dachte zu bald an den Frieden. Karlgewann dadurch Zeit. Karl gewann beson-ders Zeit, seinen alten Lehrer, und nachmah-lichen Minister, Adrian, (^512 Jan.) aufden pabsilichen Thron erheben zu lassen. DasVolk der Stadt Rom schimpfte auf den un-bekannten Ultramontaner oder Nichtitalicncr.Und doch zeigte Adrian VI während seinerkurzen Negierung sich als einen so eifrigenFreund des Friedens und Rechtes, und dochglaubte er (was wenige Pabste glaubten),daß fein Reich nicht von dieser Welt wäre.
Adrian gab zur Fortsetzung des Kriegeskein Geld her. Prosper Colonna, der alteObergeneral der Vereinigten wollte daher dieTruppen schon auseinander gehen lasscm Ml»
Lau-