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gen Feinden verglich. Am ersten gelang esihm mit dem Pabstc, dem er die gegen ihngerichtete Kirchcnversammlung zu Lyon auf-opferte. Ferdinand den Katholischen gewanner durch daS Versprechen, allen seinen Rech-ten auf Neapel zu entsagen. Heinrich be-gnügte sich mit Dornik und einer MillionKronen - Thaler. Der alte, krankliche Lud-wig, der noch einen Sohn zu haben wünsch-te, hcnrathete dessen junge und schöne Schwe-ster Marie. Aber es war kein günstigesZeichen, daß Ludwig feinem Vcrmahlungs-feoerlichkeitcn von einem Nuhebettchen zu-sehen mußte. Die Aendcrung seiner Lebens-art, die Ludwig seiner jungen Gemahlin zuGefallen vornahm, war Ursache, daß seinTod sich frühzeitiger (1515) einstellte. HatteLudwig XII weniger unnütze Kriege geführt,so würde er den Nahmen des Vaters desVaterlandes, den er sich durch seine sonstgute Regierung erwarb, mit vollem Rechteverdient haben.
Ludwigs XII Nachfolger, Franz I, Her-zog von Valois, einer der vortrefflichstenFürsten seiner Zeit, das schönste Muster
eines