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Söldner zu bekommen wußte, wollte bähetbeu Subsidien Vertrag nicht wieder erneuern.Julius II, der schon seit einigen Jahreneine Leibwache von 20O Schweitzern hatte,brachte es nun durch den Bischof von Sittenin Wallis, Malchaus Scheiner, der Cardi-nal zu werden wünschte, dahin, daß ihm dieHäupter der Schweitzer - Cantsns auf 5 Jah-re 6000 Söldner versprachen. Jeder Camton sollte jährlich 1000 rheinisch Güldenerhalten.
Ohne Schweitzer, und ohne den Cardi-nal Amboise, setzte Ludwig XII den Krieggegen Venedig nicht lange mehr sehr thätigfort. Dennoch befanden sich die Venezianernoch in einem ziemlich lebhaften Gedränge,weil sie ihren unersetzlichen General Petig?liano vcrlohren, und weil es ihnen an Geldund gutem Kricgsvolke fehlte. Doch Maxi-milian, der, während daß er zu Augsburgmit Jagden, Mummcreyen, und andernLustbarkeiten, Tonnen Goldes durchbrachte,und für eine einzige schöne Rüstung 20000,Gulden zahlte, seine Soldaten verhungern,oder davon laufen, und Räuber werden ließ,
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