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Gesandten zu Burgos in Spanien (1509Marz) auf der gcwcihctcn Hostie, den Ver-trag zu Cambray beschwören»
Der venezianische Senat erschrak überdas große Bündniß, das ihm den Untergangseines Staates zu drohen schien, so wenig,daß er alle Friedensvorschlage Julius II undLudwigs XII verwarf. Der Angriff wurdealso wirklich beschlossen. Der Pabst kündigteden Venezianern seine feindseligen Gesinnun-gen durch eine Bannbulle an. Auf seinenAntrieb rückte Ludwig vierzehn Tage vor derverabredeten Zeit (15. April) ins Feld.Das reiche Venedig stellte seinen Feinden einansehnliches Heer von Eandiotcn, Arnautenund Croatcn entgegen. ES konnte sowohlzu Wasser, als zu Lande, einen Angriff sei,ner Feinde aushalten. Diese rückten jedochzu seinem Glücke nicht alle auf einmahl an.Dennoch sehte Ludwig XII mit seinen 40000,Mann die Venezianer schon in große Verle-genheit. Petigliano und Alviano, ihre Feld-herren, stimmten, wegen der Verschiedenheitihres Charakters, so wenig mit einanderüberein, daß ihre U"tersiehmunscn unmöglich
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