zro '
geschätzter Mann, den Rath, den Kaiscrtitclohne Krönung anzunehmen. Maximiliannennte sich indessen doch nur einen Erwähltenrömischen Kaiser. Der Pabsc Julius II ge-stand ihm diesen Titel um so williger zu,da er sich nach dem Augenblicke, den Kaiserin der Nähe zu sehen, ohnedies nicht sehrsehnte. Seit der Zeit hat sich kein deutschesNcichsobcrhaupt, Karln V ausgenommen,in Italien zum Kaiser krönen lassen, undwie vieles Geld, und wie vieler Verdruß,ist den deutschen Kaisern dadurch nicht er-spart worden!
Maximilian brachte endlich 1500 Reiterund 4000 Mann Fußvolk zusammen. Mitdiesen drang er (1508 Febr.) glücklich in dasvenezianische Gebicth, bis Verona, vor.Seine Kriegscasse war jedoch bald erschöpft,und seine Soldaten schlichen sich wieder davon.Die Venezianer fielen, von den Franzosenunterstützt, in das Friaul und Histreich ein,und eroberten Gradisca, Görz, Tricst, Fiumc.Maximilian mußte sich verbindlich machen,den Besitz dieser Ocrtcr den Venezianern drcyJahre hindurch ruhig zu überlassen. Die
Kran-