Druckschrift 
9 (1804)
Entstehung
Seite
253
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dem Gaume seiner Bewohner schmeichelt,oder die Gesundheit derselben erholten undstarken hilft, kennen lernen. Ohne Amerikawürden wir die für den Geschmack so ange-nehme und für den Magen so wohlthätigeChocolade, zu deren vornehmsten Bestand-thcilcn Cacav und Vanille gehören, entbehrenmüssen; ohne Amerika könnten unsere Aerzrekeine Jpccacuanha, keine Quassia, keine Fie-berrindc verschreiben; ohne Amerika fehl-ten unfern Färbern Indigo und Cochenille,zwcn ihrer schönsten Farben; ohne Amerikahätten wir keine Kartoffeln, die schon man-cher Hungcrsnoth vorgebeugt haben. AusAmerika stammt aber vielleicht auch die fürch-terliche Krankheit her, welche die Ausschwei-fungen der sinnlichen Wollust so schrecklichzüchtigt.

Das Glück der Amerikaner ist aber durchdie Bekanntschaft mit den Europäern nicht

er-

*) Auch China- oder vielmehr Cinchvna-Rindc, von der Gräfin Cinchvn, der Ge-mahlin eines Mcckönigcs von Peru, die sichmit derselben (lözn) das Fieber vertrieb.