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dem Guatimozin mit bewundernswürdigerTapferkeit vertheidigt; die Spanier drangenendlich aber dennoch ein. Guatimozin ver-ließ die Trümmern seiner Residenzstadt, umden Krieg gegen die Spanier ausser derselbenfortzusetzen. Er hatte das Unglück, daß derKahn, auf dem er fuhr, den Spaniern indie Hände fiel. Diese waren grausam genug,ihn auf glühende Kohlen zu legen, um denOrt seiner Schatze zu erpressen. Sein Günst-ling, den eben dieses schreckliche Schicksaltraf, brach in laute Klagen aus. „Und liegeich denn etwa auf Rosen?" sagte Guatimo-zin, der ihn zur Sündhaftigkeit aufmunternwollte. — Die Eroberung von Mexico er-folgte (1521 am izten Aug.) nachdem dieStadt fast elf Wochen lang belagert wordenwar. Die Beute, die man sammelte, warunbeträchtlich; aber wie vieles mochte in dieTasche des einzelnen Kriegers geflossen, wievieles mochte schon vorher wcggcschaft wor-den seyn? Das ganze Reich unterwarf sichnun den Spaniern, welche die Bewohnerdesselben thcils durch das Schwerdt, theilsdurch die Arbeit, aufrieben.
Cortez,