Druckschrift 
9 (1804)
Entstehung
Seite
183
Einzelbild herunterladen
 

I8Z

de Diavo (das stürmische, das Teufelsvorge-birge) hieß, wurden nun mit demselben sovertraut, daß sie es, weil es ihnen dieschöne Aussicht nach Ostindien öffnete, dasVorgebirge der guten Hoffnung nennten.

Johann II, der indessen König gewordenwar, both, nach den Schätzen Ostindienslüstern, alles auf, was ihm die Bekannt-schaft mit demselben erleichtern konnte. ZwcyJuden, die lange in Bagdad und Ormuzgelebt hatten, theiltcn ihm die genauestenNachrichten von Ostindien mit. Damit nochnicht zufrieden, schickte Johann noch zweyAbgeordnete aus, um den Zustand des sohoch gepriesenen Landes genauer zu erkundi-gen. Diese reisctcn, über Alexandrien, nachKahirah, und von da, in Gesellschaft mau-rischer Handelsleute, nach Suez, wo sich Co-villam, der eine von ihnen, einschiffte, undAden, Goa, Calccut und andre Lander aufder Küste Malabar, kennen lernte.

Durch diese Berichte wurde Johann IIbewogen, den neuen Seeweg um das Hoff-nungsvorgebirge herum zur Fahrt nach Ost-indien zu benutzen. Vasto de Gama, dem

or