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Das durch unwissende Uebersetzer und Erklä«rer verunstaltete System desselben galt jetztganz allein. Die Alten wurden nun garnicht mehr gelesen. Den Albrecht übertrafan Geist und Nuhm sein Schüler Thomasvon Aquino (st. 1274) ein Dominicaner, der,fast in allen der angesehensten Städte Ita-liens, mit so großem Beyfalle lehrte, daßman ihn den Doctor angclicus (den engli-schen Lehrer) nennte. Von ihm hatte dieThomistenss'-te ihren Nahmen. Der Schö-pfer einer höchst barbarischen, in die verwor-renste Schreibart eingekleideten Terminologie,war der irlandische Franciscancr JohannDuns Scotus (st. izo8) ein bewunderterLehrer der Universität zu Oxford, der soge-nannte Doctor subtilißimus (der spitzfindigsteLehrer). Nach ihm nennten sich seine Anhän-ger Scotisten. Mit dem Wilhelm Duran-dus, einem französischen Franciscancr, Leh-rer der Theologie zu Paris und Rom (st.1ZZ2) fängt sich das dritte Zeitalter der Scho-lastiker an. Vorzüglicher Scharfsinn, großeDeutlichkeit und Bestimmtheit der Begriffe,machte» ihn zum natürlichen Gegner derThomisten. Jetzt traten auch einige kennt-
niß-