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Zum größten Aufwandte der damahligcnFürsten und Herren gehörte noch eine zahl-reiche Menge von Pferden, Hunden undStoßvögclu. Die letzter» führte man nichtnur auf Reisen, und auf Fcldzügen in ent-fernte Lander, sondern selbst in der Kirche,mit sich. In Frankreich hatten mehreregroße Herren das Recht, ihre Falken wah-rend des Gottesdienstes auf den Altar zusetzen. Alle Verbothe der Päbste und Kirschenversammlungcn konnten die Jagdvögelnicht aus den Kirchen entfernen. Ein einzi-ger Graf hielt wohl 1600 Hunde, die ge-wiß nicht weniger, als eben so viele hun-dert Vaucrufamilien, verzehrten.
Die Jagd machte also ein Hauptvergnü-gen der Höfe aus. Zu den übrigen häus-lichen und geselligen Freuden derselben ge-hörten Turniere, gehörte die Erzählung vonritterlichen Thatcn und verliebten Abensthcucrn; gehörten Spiel, Gesang und Pos-sen der Mcnetricrs (Meistersinger) und derHausgeistlichcn; gehörten Tanze, Mummesrcyen, Glücksspiele, Schauspiele u. s. w.Die Hofgeistlichcn besorgten nicht allein den
Gottes-