Druckschrift 
9 (1804)
Entstehung
Seite
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mahls so wie jetzt eine Zierde der Schuheaus. Mit Schnäbel» und Spitzen trug mansie in Frankreich bis auf Ludwig XI. DerSchnabel war mit Krallen, Nageln und Hör«nern geziert. Im i4tcn Jahrhundert be-stimmte man das Maß der Schnäbel nachdem Range; eine fürstliche Person durftesie 2z, ein Frcyherr 2, und ein gewöhnli-cher Edelmann Fuß lang tragen. Esgab (rZ7v) zu Zürch Schuhe mit Spitzen,in die man etwas legen konnte. Ueber diespitzigen Schuhe eiferte besonders der Krcutz-prediger Capistrano, und seine Vorstellungenbewirkten auch, daß zu Nürnberg (1460)die Lange der Spitze durch den Senat be-stimmt wurde. Auch wurden sie, auf Ansu-chen des Bischofcs von Bamberg, endlich(547Z) M vcrbolhcn. In Bern durften sie(seit 1470) nicht länger, als das Vordcrge-lcnk eines Fingers scyn. Zur Befestigungder Schuhe dienten noch keine Schnallen,sondern Bänder. Edelsteine und Perlenglänzten nicht allein an den Kleidern, son-dern auch an den Waffen, an der Rüstung,cm den Decken, und an dem Geschirre derPferde, lim den Aufwand, den die Kreutz-

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